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Geschichte

Geschichte des Vereins

 

1923

  • Der Verein wurde am 27.05.1923 mit 58 Mitgliedern gegründet:
    1. Vorsitzender: Gottlieb Dietrich
    2. Vorsitzender: Heinrich Kirschmann
    Schriftführer und Kassier: Christian Kerner
    Ausschussmitglieder: Gottlieb Laucher
    Gottlieb Epple jun.
    Karl Reichle
    Karl Epple
    Es wurde beschlossen, dem Württembergischen Obstbauverein beizutreten. Am 14.10. fand die erste Obstausstellung statt.
    Der Jahresbeitrag lag bei 1,50 Mark.

 

1924

  • Der Ausschuss beschloss die Anschaffung einer "Holder"-Spritze für 85,50 Mark, die von allen Mitgliedern benutzt werden kann. "Oberamtsbaumwart" Ebert führte Schnittkurse durch und zeigte das Umpfropfen.
  • Der Verein kaufte außerdem Futterkästen für Singvögel.
  • Die Gemeinde ordnete an, dass überall Leimringe an den Bäumen angebracht werden müssen. Bei der Sortenwahl sollten auf Anregung von Oberamtsbaumwart Ebert alte einheimische Sorten berücksichtigt werden.

1925

  • Obstbäume wurden bei Bedarf über den Verein angeschafft.
  • Der Vereinsdiener Ernst Baumgärtner erhält ein Gehalt von 8.- Mark jährlich.

1926

  • Der Verein stellte Spritzmittel zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.
  • Der 1/4jährliche "Rundgang" wurde eingeführt. Das heißt, dass unter Führung des Vorstandes oder eines Baumwartes Streuobstwiesen der Gemarkung Oberlenningen nach Schnitt, Blüte, Obstbehang oder Schädlingsbefall betrachtet und diskutiert werden.

1927

  • 1927 Im Verein waren jetzt 84 Personen. Es wurde die Winterspritzung mit Carbolineum empfohlen.

1928

  • 1928 Bei der Generalversammlung ergaben sich bei den Wahlen folgende Veränderungen:
    Schriftführer: Karl Reichle
    Ausschußmitlieder:Karl Epple
    David Huber
    Wilhelm Dangel
    Jakob Gabler

1929

  • 1929 Der Bezirks-Obstbauverband wurde gegründet.

1933

  • 1933 Das 10jährige Jubiläum des Vereins feierte man mit einer Obstausstellung und einem Familienfest.

1934

  • 1934 Der Württembergische Obstbauverein wurde der Landesbauernschaft angegliedert. Bei der Bezirks-Obstausstellung in Kirchheim erreichten die Oberlenninger Obstbauern den 2.Platz.

1935

  • 1935 Im Rahmen der Gleichschaltung wurde auch der Oberlenninger Obst- und Gartenbauverein in eine Ortsfachschaft des Reichsnährstandes eingegliedert.
    Ein Gesetz, dass das Anbringen von Leimringen an Obstbäume verordnete, trat in Kraft.

1936

  • 1936 In diesem Jahr waren 76 Mitglieder im Verein; der Beitrag lag bei 3.-Mark im Jahr.
    Schäden durch Borkenkäfer konnten beim Rundgang festgestellt werden.

1937

  • 1937 Der Verein bestellte für die Kirschen- und Beerenernte 1000 Spankörbe.
    Obstbau-Oberinspektor Ebert hielt einen Vortrag zum Thema "Richtlinien des Reichsnährstandes zur Förderung des Obstbaus". Es ging dabei um gute Baumpflege, richtige Düngung, Schädlingsbekämpfung und geeignete Sortenwahl. "Sollten sich Obstzüchter diesen Anordnungen nicht fügen wollen, müsste die Regierung gesetzliche Maßnahmen im Interesse der "Volksernährung" ergreifen."

1939

  • 1939 Gottlieb Dieterich wurde zum Vorsitzenden, Heinrich Kirschmann zu seinem Stellvertreter gewählt.
    Wehrmachtsangehörige müssen keinen Jahresbeitrag mehr bezahlen.

1941/42

  • Infolge des strengen Winters waren starke Frostschäden beim Steinobst zu beklagen. Auf die Bitte des Vorsitzenden nach einem "Obstfeldschütz" stellte sich niemand zur Verfügung.
    Ein Baumwart wurde eingestellt.

     

1943

  • Die Sommerspritzungen hoben den Ertrag deutlich an.

1944

  • 1944 Der Beitrag stieg auf 4 Mark. Zu den 2000 Pflichtzentnern konnten zusätzlich 600 Zentner abgeliefert werden.

1945/46

  • Durch Zusammenbruch und Besetzung des Deutschen Reiches und das von der alliierten Militärregierung erlassene Vereinsverbot ruhte die Arbeit des Obstbauvereins von 1945 bis 1946.

1947

  • Es fand die erste Hauptversammlung nach dem Krieg statt; dem Verein gehörten 107 Mitglieder an.
    Vorstand: Karl Bauer
    Stellvertreter und Schriftführer: Gottlieb Eisenschmied
    Kassier: Gottlob Ehni jun.
    Ausschußmitglieder: Ludwig Dieterich
    Wilhelm Fuchs
    Jakob Gabler
    Gottlieb Huber
    Wilhelm Schmid
    Gottlieb Streicher
    Der Verein erhielt 120 Zentner Stickstoff, die entsprechend der Baumzahl der Mitglieder verteilt wurden, außerdem Benzinmarken und Spritzmittel.

1948

  • Die Mitgliederzahl schnellte auf 172 hoch. Grund dafür war wohl die Zuteilung von Spritz- und
    Düngemittel, sowie Benzin.
  • Zum 25jährigen Vereinsjubiläum fand ebenfalls eine Obstausstellung statt.

1950

  • In Kirchheim konnten die geernteten Kirschen abgegeben werden. Bei Brennkirschen erhielt man 13 Pfennig/Pfund, für Zwetschgen erhielt man 8 Pfennig.
  • Karl Eisenschmid bekam für seine Arbeit als "Vereinsdiener" 2.-DM im Monat.


1951

  • Die Erstellung eines Obstlagerkellers, der zu 60% vom Staat bezuschußt werden sollte, wurde zum Thema. Dafür vorgesehen war das Ökonomiegebäude beim Farrenstall (heute Post).
  • Die Kirschfruchtfliege wurde zum Problem. Deshalb soll gespritzt werden.


1952

  • Bürgermeister Herlan gibt bekannt, dass die Pläne für den Obstlagerkeller fertig sind, und das mit dem Bau begonnen werden könnte. Der Keller soll ca. 1200 Zentner fassen und das Obst von Mitgliedern des Vereines und der Gemeinde lagern.


1953

  • Der Streit zwischen Anhängern des Württembergischen Schnittes und des Öschbergschnittes erreicht auch Oberlenningen. In der Hauptversammlung wurde darüber leidenschaftlich und lange diskutiert. Auch der Jahresausflug zur Stuttgarter Musterobstanlage "Lerchenheide" wurde von diesem Thema berührt, da beide Schnittarten dort direkt verglichen werden konnten.


1954

  • Der Obstlagerkeller wurde fertiggestellt und bis 1975 benutzt.


1956

  • Beim Rundgang im Juli wurde vor allem über die Frostschäden vom Februar diskutiert, die einen großen Ernteausfall zur Folge hatten.


1957

  • Ein Hagelunwetter zerstörte im August auf der halben Markung alles Obst.


1958

  • Gottlieb Sailer wurde zum Schriftführer und zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
    Bei einer Tafelobstausstellung in Kirchheim/Teck, an der 35 Vereine und Obstaussteller teilnahmen, erreichte der Oberlenninger Obst- und Gartenbauverein einen 7. Platz und bekam dafür eine Bronzemedaille.

     


1959

  • Beim Rundgang im April galt die Aufmerksamkeit vor allem den vom Polarfrost vernichteten Blüten in den Tallagen.


1962

  • Auf der Hauptversammlung beantwortete Kreisobstbauinspektor Heinz Anfragen über die Kirschfruchtfliegenbekämpfung, die Düngung und die entstehende EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Seine Ausführungen waren überzeugend und wurden dankbar angenommen.
  • Die Mitgliederzahl sank erstmals seit dem Krieg unter 100: 99 Mitglieder gehörten dem Verein an.


1963

  • Das 40jährige Jubiläum wurde mit einem Heimatabend und einer Obstschau gefeiert.
    Das Thema der Festrede von Direktor Seitzer war "Hat der Obst- und Gartenbau noch eine Bedeutung?".
  • Die Kirschfruchtfliege soll durch eine flächendeckende Spritzung bekämpft werden, darin waren sich alle anwesenden Mitglieder auf der Hauptversammlung einig. Eine entsprechende Empfehlung wurde an den Gemeinderat weitergeleitet.


1966

  • Die Kirschfruchtfliegenbekämpfung scheint sich bewährt zu haben - abgesehen von Randgebieten waren die Kirschen madenfrei.
    Jedoch schmälerten Schorf und Mehltau den Ertrag beim Kernobst entscheidend.

1968

  • Beim Rundgang im September beobachteten die Teilnehmer ein starkes Auftreten des Schorfes, bedingt durch starken Niederschlag. Der Behang bei Birnen und Zwetschgen war gut bis sehr gut, bei den Äpfeln allerdings mäßig.

1969

  • Der Blumenschmuckwettbewerb der Gemeinde Oberlenningen wurde vom Obst- und Gartenbauverein unterstützt.

1971

  • Gottlob Epple wird zum neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Karl Bauer, der aus gesundheitlichen Gründen eine Wiederwahl ablehnte und den Verein seit 1947 geführt hatte, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
  • Erstmals wurde für die Frauen ein Abendkurs für Blumengestecke, geleitet von Frau Huber aus Kirchheim, abgehalten, an dem sich 45 Frauen beteiligten.

1972

  • Der Mitgliedsbeitrag wurde von 3.- DM auf 5.- DM erhöht.

1973

  • Zum 50jährigen Jubiläum kaufte der Verein eine Sitzbank, die auf dem Grundstück "Dannenhauer" aufgestellt wird.
    Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen eines Dorffestes unter Mitwirkung der örtlichen Vereine statt.
    Die anwesenden Gründungsmitglieder wurden bei diesem Anlass besonders geehrt: Georg Bachofer, Christian Baumann, Karl Baumann, Jakob Merz, und Friedrich Merz und der Ehrenvorsitzende Karl Bauer.
    Mit dem "Silbernen Apfel" wurden die Mitglieder mit 40jähriger Mitgliedschaft geehrt: Gottlieb Eisenschmid, Friedrich Gollmer, Wilhelm Huber, Gottlieb Epple sen., Gottlieb Schwarz, Ludwig Dieterich, Gottlieb Baumann und die Gemeinde Lenningen, die dem Verein als Körperschaft angehört .
    Bürgermeister Schneider würdigte bei seiner Rede besonders die gute Partnerschaft zwischen dem Obstbauverein und der Gemeinde in den vergangenen 50 Jahren. Das Fest war für die Gemeinde gleichzeitig würdiger Rahmen für die Preisverteilung des Blumenschmuck-Wettbewerbes im selben Jahr.

1976

  • Der Verein beteiligte sich am Straßenfest der Gemeinde am 29./30.05., dessen Erlös der Renovierung der Wielandsteine zugute kommen soll. Am Stand des Vereins wurden Most, Schnaps und Bauernvesper verkauft.

1977

  • Der Vereinsausflug führte zur Bundesgartenschau nach Stuttgart.

1978

  • Obstbauinspektor Heinz hielt einen Vortrag über neue Sorten: Idared und Jonagold. Kirschfruchtfliegenbekämpfung und Düngung waren weitere Themen.
     

1981

  • Es sind nur noch 68 Mitglieder im Verein.
  • Für den Kinderspielplatz "Oberer Sand" spendete der Verein zwei Birken und einen Ahornbaum.

     

1982

  • Im März fand ein Lehrgang zur Bekämpfung der Wühlmäuse unter Leitung von Pflanzenschutzberater Pfinder statt. Dabei wurden verschiedene Fallen und deren Anwendung gezeigt. Diese Veranstaltung war ausgesprochen gut besucht.
  • Beim Rundgang waren starke Schäden durch Wühlmäuse, vor allem an Jungbäumen zu beobachten.
    Am Aufbau des Spielplatzes "Oberer Sand" halfen Vereinsmitglieder.


1983

  • Gottlob Epple schied als Vorstand aus. Zum neuen Vorstand wurde Hermann Ungerer gewählt.
  • Kreisfachberaterin Krämer zeigte Dias über Anlagen, Farben, Düngung, Pflanzenerde, Schädlingsbekämpfung und Blumenschmuck.


1984

  • Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 10.- DM angehoben.
  • Richard Trost wird aufgrund seiner besonderen Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
  • Christian Gruel hielt einen Vortrag über Obstverwertung und Branntweinherstellung, der großen Anklang fand.

1986

  • Neben den Jahresausflügen werden die Besuche einer Besenwirtschaft im November zur Tradition.
  • In den Werkräumen der Hauptschule leitete Gretel Widmann einen Kurs zur Herstellung von Bindegestecken.
  • Herr Schmohl hielt einen Diavortrag über "Bienen und Streuobstwiesen".


1987

  • Zu der Veranstaltung des Musikvereins stellte der Obst-und Gartenbauverein einen Festwagen.


1988

  • Die Mitgliederzahl erhöhte sich wieder auf 108.
  • Schriftführer Gottlieb Sailer schied nach 30jähriger Tätigkeit aus, Herbert Meißner wurde sein Nachfolger.


1989

  • In diesem Jahr ist der Feuerbrand bei einem Vortrag erstmals Thema.
  • Die Blumen für die Trockengesteck-Kurse wurden von Martha und Ernst Gabler angepflanzt, getrocknet und dem Verein zur Verfügung gestellt.
  • Gretel Meißner führte im November die Adventsbinderei ein.

1990

  • Gottlieb Sailer und Erich Epple wurden für 40jährige aktive Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt .
  • Am 20jährigen Jubiläum des Musikvereins beteiligte des der Obst-und Gartenbauverein mit einem Festwagen zu dem Motto - "Omas alte Moste".


1993

  • Hermann Ungerer stellte sich nicht mehr zur Wahl,zum neuen Vorstand wurde Manfred Schweizer gewählt.
  • Der Verein beteiligte sich am Straßenfest des "Fördervereins Schlößle".


1994

  • 1994 Hermann Ungerer wurde für 40jährige Mitgliedschaft und ehrenamtliche Tätigkeit im Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
     

1995

  • 1995 Am 25jährigen Jubiläum des Musikvereins beteiligte sich der Obst- und Gartenbauverein mit einem Festwagen.
     

1996

  • Zwei Fälle von Feuerbrand wurden in Oberlenningen bekannt.
  • Der Jahresbeitrag erhöhte sich auf 15.-DM.
  • Herr Güthle hielt einen Vortrag über Pflanzenschutz im Streuobstbau.
  • Beim Straßenfest "400 Jahre Schlössle "wurden vom Obst- und Gartenbauverein Most, Apfelsaft und verschiedene Kirsch- und Obstwasser ausgeschenkt.
    Anlässlich dieser 400 Jahr Feier wurde am 02.11. beim Schlössle, eine vom Obst- und Gartenbauverein gestiftete Sommerlinde, unter Mitwirkung des "Förderkreises Schlössle" und im Beisein von Bürgermeister Schneider und vieler Einwohner feierlich gepflanzt.
    Linden erreichen ein beachtliches Alter. Eine Faustregel besagt - "300 Jahre stehen sie und 300 Jahre vergehen sie". Es gibt eine ganze Anzahl ehrwürdiger alter Linden mit über 1000 Jahren.
    Der Name "Linde" ist germanischen Ursprungs. Die Beliebtheit dieses Baumes spiegelt sich in der Vielzahl von Namensgebungen wider: Über 850 Namen von Dörfern, Weilern und Städten lassen sich von der Linde ableiten.
    Ebenso zahllose Familiennamen und Mädchennamen.
    In unser Gemeindewappen ist ein geschlungener Lindenzweig eingefügt, die alte Schreibung "Lendi" und "Lendingen" wird mit Linden in Verbindung gebracht.

1997

  • 1997 Christian Gruel aus Owen hielt einen Vortrag "Obstverwertung über die Brennerei", sowie "Pflanzenschutz für Verwertungsobst" ab.
  • Ein Schnitt- und Veredlungskurs unter Leitung von Hermann Ungerer fand im Frühjahr statt
    Gottlob Bosch, ein" Schermaus Experte" aus Notzingen, fängt bei einer Vorführung 20 Wühlmäuse in 2 Stunden.
  • Unser Vereinslogo wurde unter Leitung von Manfred Schweizer erstellt, mit Namen und Gründungsjahr, links altes Wappen von Oberlenningen und Apfelbaum bei der Ernte.
    Im Odergebiet schwere Überschwemmungen, der Verein beteiligte sich mit anderen Vereinen an einer Spendenaktion.
  • Das ganze Jahr über Vorbereitungen treffen für unser 75 jähriges Jubiläum

1998

  • Im März hält Herr Schützinger einen Vortrag über Blumenschmuck.
  • Am 23.05.1998 hatten wir unseren Jubiläumstag und der Verein verband dies mit einem Ausflug zur Gartenschau nach Plochingen mit dem Zug.
  • Am 17. und 18. Oktober 1998 feierte der Verein sein 75 jähriges Jubiläum, mit einer Obstausstellung in der Turn- und Festhalle Oberlenningen zusammen mit der gesamten Einwohnerschaft von Oberlenningen und Umgebung. Herr Bürgermeister Schneider hatte die Jubiläums- Schirmherrschaft übernommen und erwies sich auch bei der Durchführung des Blumenschmuckwettbewerbs als souveräne, sachkundige Persönlichkeit.
  • Auch im Jahr 98 wurden zwei Schnittkurse durchgeführt.

1999

  • Schnittunterweisung im Frühjahr durchgeführt
  • Verabschiedung von BM-Schneider und Einsetzung von BM- Schlecht 12. Mai
  • Zu einem Rundgang am 27. Juni wurde eingeladen. Treffpunkt war der Bahnhof, der weitere Verlauf die östliche Talseite bis hin zur „Alten Egert“ von M. Schweizer. Dort fand ein gemütlicher Rundgangsabschluss statt. Das war unser 1. Hock.
  • Bei der Veranstaltung des Schützenvereins beim Pokalschießen der Vereine zum 2. mal mitgemacht
  • Unsere Abschlussfahrt führte uns zu Südzucker ins Werk nach Offenau bei Heilbronn und anschließend in die „Weinstube Schwab“ in Bretzfeld/ Dimbach
  • Am 26. Dezember wütete der Orkan Lothar, unter anderem hat er auch an den Streuobstwiesen im gesamten Lenninger Tal erhebliche Schäden angerichtet.
  • Erster Fall von Feuerbrand aufgetreten.

2000

  • Der OGV-OL besucht im Frühjahr eine Führung durchs Schlössle, welche von Fr. Inge Sailer gemacht wurde.
  • Bastelkurs „vor Ostern“ und im Sept. Basteln eines Erntekranzes wurde abgehalten
  • Rundgang und Anbietung eines Schnittkurses
  • Mitwirken des OGV-OL an 25 Jahr Feier Lenningen am 6.-8. Oktober
  • 1000 Jahre St. Martinskirche Oberlenningen! Aus diesem Anlass wurde vom OGV-OL an der Ost -Seite der ev. Kirche eine Eiche gepflanzt. Während einer kleinen Feier nach dem Erntedank -Gottesdienstes am 1. Oktober 2000, mit Ansprachen von Pfarrer Graf und OGV- Vorstand Manfred Schweizer und im Beisein einer großen Festgemeinde wurde diese Eiche gepflanzt.

2001

  • Bastelkurs „vor Ostern“
  • Im April wurde ein Veredlungskurs durchgeführt
  • Ein Rundgang mit „Hock in der Alten Egert“
  • Durchführung eines Sommer und Winterschnittkurses
  • Beim Pokalschießen der Vereine am 24. November belegten wir den 3. Platz. Durch die am meisten gemeldeten Gruppen (5 Gruppen)erhielt der OGV-OL den gestifteten Gutschein für ein Spanferkel.

2002

  • Rundgang mit Hock in der „alten Egert“
  • Mostbirnenlehrpfad in Aufhausen besucht unter Führung von Georg Erhard.
  • 48 Bäume mit 25 alten Birnensorten wachsen auf einem Grundstück und werden von Herrn Erhard gepflegt.
  • Teilnahme am Gemeindetag Lenningen auf der Gartenschau in Ostfildern mit einer „Obstausstellung.“ Trotz des schlechten Jahrgangs konnten wir 39 Apfel; 7 Birnen;1 Zwetschgen; 1 Trauben; 1 Nuss und 2 Quitten-Sorten ausstellen.
  • Von der Berufsgenossenschaft haben wir kurzfristig einen Termin für einen Motorsägen- Lehrgang erhalten am 18. und 19. März. Freundlicherweise wurde uns das Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung gestellt. 16 Teilnehmer waren gemeldet. Drei Lehrkräfte der BG versuchten in Theorie und Praxis viel Wissenswertes an die Teilnehmer weiterzugeben.
  • Der OGV- OL nimmt an einem Festzug des Musikvereins OL teil. Am 12.-14 Juli fand das Musikertreffen „Rund um den Römerstein“ statt. Der OGV-OL beteiligt sich mit einem Festwagen, mit Motto: „Der Garten, ein kleines Paradies“ mit Traktor und einer alten zweirädrigen Baumspritze.

2003

  • Schnittkurs für Neueinsteiger und Pflanzen von Bäumen
  • Hinweis zur Protokollführung: Ab 21 März mit dem Protokoll der 1. Ausschusssitzung nach der Hauptversammlung wird das Protokollbuch nicht mehr handschriftlich geführt! Das Protokoll wird auf Datenträger gespeichert und ausgedruckt. Die Ausdrucke werden zu einem bzw. mehreren Büchern zusammengefasst
  • April Veredlungskurs praktische Vorführung im Gewann Katzenbuckel/ Baumgärtle.
  • Dienstag, 29. April um 17:30 Uhr konnte bei idealem Wetter der geplante Veredlungskurs durchgeführt werden. Herbert Meißner stellte dafür im Gewann Baumgärtle einen Goldpermäne- Baum zur Verfügung. Veredelt wurde mit „Elstar- Reisern“. Geleitet wurde der Kurs von Manfred Schweizer. Die Teilnehmergruppe war mit 11 Personen nicht sehr groß und überwiegend ältere Personen. Junge Interessierte fehlten ganz, was eigentlich schade ist. Rundgang mit Hock in der „Alten Egert“ und dem Imker über die Schulter geschaut!
  • 29. Juni Kreistreff Naturschutzzentrum Schopfloch-Bewirtung durch den OGV-OL Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Ulrich Rieker und Herrn Dr. Wohnhas, dem Leiter des Naturschutzzentrums, wurden ab 14:00 Uhr Führungen durch den Steinbruch und das Haus (Dauerausstellung) angeboten. Ebenfalls wurde alternativ eine Führung zum Torfmoor angeboten.
  • Teilnahme am Lenninger Pokalschiessen
  • Ganztagesschnittkurs aufgeteilt in Theorie und praktischer Teil. Leitung: Herr Schützinger Beginn war 09:30 Uhr. Der theoretische Teil konnte im ev. Gemeindehaus abgehalten werden. Eine gemeinsame Mittagspause mit Leberkäswecken war der Übergang für den am Nachmittag statt gefundenen praktischen Teil. Armin Schinzel stellte hierzu sein Grundstück in den Bergäckern zur Verfügung. Ende war gegen 15:00Uhr. 16 Teilnehmer, davon 8 Mitglieder und 8 Nichtmitglieder waren mit großem Interesse dabei Der Kurs ist gut angekommen.
  • T-Shirt kurz und langärmlig Mit OGV- Emblem an Hauptversammlung vorgestellt
  • 75 Jahre OGV-UL, am 4.und 5. Oktober feierte der OGV sein 75 jähriges Jubiläum Lenninger Gärten im Rhythmus der Jahreszeiten.
  • Am Freitag 14. November um 19:30 war die Ausstellungseröffnung im Schlössle. Der Förderkreis Schlössle hatte bereits vor 2 Jahren diese Ausstellung angekündigt. Lenninger Hobby-Fotografen und Hobby-Künstler hatten dabei die Möglichkeit, Gartenmotive auszustellen. Vom OGV-OL beteiligten sich als Aussteller: Fam. Gökeler; Fam. Meißner: und Fam. Sailer Eduard.

    2004

  • Seit dem 12.01.2004 ist das neue Bürgerhaus im Bahnhof Unterlenningen zur öffentlichen Nutzung freigegeben. Im Obergeschoß steht ein funktionaler Besprechungsraum für die Lenninger Vereine und Organisationen für deren Vorstands- und Ausschuss- Sitzungen und dergleichen zur Verfügung.
  • Vogelkundliche Führung am Sonntag, 18. April. Herr Fiegert, unterstützt von seiner Frau, brachte uns während einer ca. 3-stündigen Führung unsere heimische Vogelwelt näher. Insgesamt hatten sich 16 interessierte Natur und Vogelfreunde eingefunden, um bei einer Exkursion Altes aufzufrischen und von manch unbekanntem zu hören. Der morgendliche Spaziergang führte, ausgehend vom Rathaus, entlang der Lauter, Flussaufwärts bis zum Kugelbergle. Dann am Kanal entlang bis zum Auwehr. An der Tal- Ostseite wieder zurück nach Oberlenningen.
  • Besichtigung der Weinberge in Beuren. Der Ausflug fand mit 50 Personen großes Interesse. Treffpunkt um 17:30 Uhr in Beuren an der Kelter für Selbstfahrer und Nachzügler. Nach einer ca. 2stündigen Besichtigung der Weinberge, geführt durch Mitglieder des „Arbeitskreises Weinbau“ Beuren, wurde uns im Bürgerkeller ein kaltes Büfett mit anschließender Weinprobe angeboten. Den schönen Abend, auch das Wetter waren optimal, haben alle genossen.
  • 75. jähriges Jubiläum des Kreisobstverbandes Nürtingen wurde am 09. und 10 Oktober in der Schlossberghalle in Dettingen gefeiert. Die einzelnen Vereine waren in Gruppen zusammengeschlossen. Jeder Gruppe war eine andere Aufgabe für den Festabend gestellt, die dann in einer Ausstellung gezeigt wurde. Die Vereine vom Lenninger Tal hatten z.B. das Thema „Obstverwertung“, andere hatten das Thema „Alte Obstsorten“ oder Kartoffeln- und Gemüsesorten usw. Die Erwerbs- Obstbauern präsentierten ihre Sortenvielfalt in einer ansprechenden Ausstellung. Der Festabend mit der Ausstellung begann um 20:00 Uhr. Saalöffnung war bereits um 17.00 Uhr. Die verschiedenen Ansprachen bzw. Grußworte wurden mit musikalischen Beiträgen vom Hölderlin -Gymnasium Nürtingen und von der Theatergruppe des OGV- Raidwangen bereichert. Der OGV- Oberlenningen war mit 4 Ehepaaren am Festabend vertreten.
  • Bodenproben, 33 Stück wurden abgegeben und vom Chemisch biologischen Labor in Laichingen- Machtolsheim ausgewertet.
  • Nachtrag für die ganzen Jahre:
    • Ausflüge wurden jedes Jahr zwei Stück gemacht, 1x unser Jahresausflug im Sommer und dann unsere Abschlussfahrt im Spätherbst. Die Abschlussfahrt gliederte sich in zwei Teile und zwar der erste Teil in eine Werksbesichtigung und der nächste in einen Besenbesuch. Musikalisch wurden wir von Willi Beckel und die letzten Jahre mit seinem Kameraden Erwin Oberlander unterhalten bei einem zünftigen Besenvesper und Wein.
    • Schnittkurse fanden meistens im Winter oder im zeitigen Frühjahr jeweils einer statt unter Leitung von Hr. Kimmich, Hr. Schützinger und Schweizer Manfred.
    • Ende August Anfang September wurde ein Sommer bzw. ein Nachernteschnitt durchgeführt bei Fam. Beißer in Holzmaden und zwar vom Kreisverband. (Hr. Kimmich, Hr. Schützinger )
    • Adventsbinderei wird auch jedes Jahr durchgeführt mit großer Beteiligung unter Leitung von Jörg Schmid.
    • Rundgänge werden in der Regel auch zwei ausgeführt im Frühjahr zur „Alten Egert“ verbunden mit unserem schon zur Tradition gewordenen Hock und Anfang September ein Rundgang mit Abschluss im Schützenhaus.
    • Basteln vor Ostern oder Basteln im Herbst fanden jeweils unter Leitung von Frau Doris Gökeler statt.
       
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